Accessoires für die Braut

 

Der Schleier

Mittlerweile ist Schleier tragen wieder "In". Ob sie nun ein klassisch, bodenlanges Modell (zum Bsp. für die kirchliche Trauung) wählen, einen hüftlangen oder sich einen zarten, schulterlangen Schleier aussuchen. Die Auswahl ist inzwischen riesengroß. Wichtig ist, dass Form und Farbe zum Kleid passen.

Oft wird der Schleier heute mit Haarschmuck raffiniert kombiniert, so dass der Schleier auch während der Feier abnehmbar ist, aber dennoch die Frisur bezaubernd schön bleibt. Denn beim Essen oder Tanzen kann dieser schon hinderlich werden.

Einen Schleier zu tragen, ist schon älter als das weiße Brautkleid. Er hatte früher die Aufgabe vor Blicken der Männern oder Neidern zu schützen.

Es war auch Brauch, den Schleier nach der Hochzeit gegen eine Frauenhaube zu tauschen um den Wechsel vom Mädchen zur Frau zu symbolisieren. Daher auch der Ausdruck „Unter die Haube kommen“.

Im Mittelalter verlor sich der Brauch, Schleier zu tragen.

In den 30iger Jahren des 20 Jh. wurden die Schleier am Hutrand befestigt. In den 50igern gab es einen regelrechten Schleier-Boom. Es wurden mit viel synthetischen Stoffen die Hinterköpfe aufgebauscht.

Seit den 90igern ist wieder große Vielfalt beim Schleier tragen angesagt. Je romantischer und festlicher das Kleid, desto länger kann der Schleier getragen werden und er sollte natürlich mit den anderen Accessoires zusammen passen.

 

Das Diadem

Das passende Accessoires um sich Klein-Mädchenträume zu erfüllen! Das Prinzessinnen-Gefühl ist garantiert. Diesen Haarschmuck gibt es in vielfältiger Art, ob schlicht, mit Strasssteinen oder besonders glamourös mit Perlen oder kleinen Blüten verziert. Ein Diadem passt sowohl zu Hochsteckfrisuren als auch zu offenem Haar und kann gut mit dem Schleier kombiniert werden.

Früher trug die Braut oft zu ihrem Festtagskleid oder Tracht eine Brautkrone, einem Gebilde aus Draht, dass mit Glasperlen, Bändern oder künstlichen Blumen verziert war.

 

Der Brautkranz

Der Kranz ist ein Ringsymbol und steht für die Ewigkeit (kein Anfang und kein Ende). Diese Symbolkraft wurde früher durch den Myrtenkranz verstärkt, denn die Myrte galt als Pflanze der Liebesgöttin Venus. Der Kranz sollte durch magische Kräfte die Ehe vor Gefahren schützen.

Auch Rosmarinkränze waren sehr beliebt.
Heute sind Blumenkränze für Hochsteckfrisuren ein echter Hingucker.

 

Der Hut

Ein Hut fällt auf und ist zum Hochzeitstag sehr wirkungsvoll. Man hat als Braut heute eine Riesenauswahl: Zylinder mit viel Tüll, Wagenräder mit Blüten, Federn oder Perlen, Pillbox-Hüte. Als Regel gilt: Je schlichter das Kleid, desto auffälliger darf der Hut sein.

 

Der Schmuck

Wenn das Brautkleid aufwendig ist, sollte der Schmuck schlichter ausfallen, als er bei einem einfacheren Brautkleid ausfallen darf. Man kann dabei reizvolle Blickpunkte setzen.

Es muss auch nicht immer teurer, echter Schmuck sein. Auch Modeschmuck kann sehr hübsch aussehen. Zu einem tiefen Dekollete passen Halsketten mit einem hübschen Anhänger. Ein Halsband sieht an einem schlanken Hals und einem schulterfreien Kleid besonders wirkungsvoll aus. Bei hochgeschlossenen Kleidern sollte auf Halsschmuck verzichtet werden. Auch Ohrringe sollten zum Gesamtbild passen. Ob Silber-, Gold- oder Perlenschmuck, sollte von Ihrem Typ abhängig gemacht werden, wobei auch der Hautton eine wichtige Rolle spielt.

 

Die Handtasche

Die Handtasche ist ein besonders wichtiges Accessoires um all die notwendigen kleinen Dinge unterzubringen die man als Braut so braucht. Sie sollte von Stoff und Farbe auf das Brautkleid abgestimmt sein.

 

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Dinge die in die Brauttasche gehören:

  • Lippenstift
  • Ersatzstrümpfe
  • Taschentücher
  • Personalausweis
  • Mini-Nähset
  • kleiner Spiegel
 

 

Die Brautschuhe

Sie können bei den Brautschuhen wählen zwischen den klassischen Pumps, zarten Sandaletten oder sogar Hochzeits-Flip Flops. Sie gibt es in verschiedenen Weiss-Schattierungen oder Pastelltönen in Leder oder Samt, mit Perlen oder Strass besetzt. Sie können sogar die Schuhe (und auch die Brauttasche) mit dem Stoff des Hochzeitskleides beziehen lassen.

Wichtige Tipps:

  • Denken sie an ihren Komfort und ziehen sie keine High Heels an, wenn sie diese nicht schon gewohnt sind.
  • Auch die Größe des Partners sollte bei der Höhe der Absätze eine Rolle spielen.
  • Der Stil der Schuhe sollte zum Restoutfit passen.
  • Das Allerwichtigste: Vorher einlaufen und eintanzen!
  • Hat man schlanke Füsse, können auch spitze Schuhe gut getragen werden.
  • In High Heels lässt es sich bequemer mit Geleinlagen laufen.
  • Für Sandalen und Stilettos, sind selbst feine Strümpfe tabu!
  • Sind sie größer oder gleich groß wie ihr Partner, verzichten sie lieber auf High Heels.

 

Das Mieder

Das Mieder bringt den Oberkörper in eine schöne Form und passt sowohl zu weiten, als auch zu schmalen Röcken.

 

Das Bolero-Jäckchen

Das, den spanischen Stierkämpfern nachempfundene kurze Jäckchen, eignet sich gut für schulterfreie Kleider.

 

Der Pelz

Ein Pelzbesatz an Ausschnitt oder Dekollete, bzw. als Stola, Cape oder Muff, eignet sich besonders für die Winterbrautmode.

 

Choker

Dies ist ein breites Stoffhalsband, dass mit einer Blüte oder Perlenstickerei verziert ist.