Welches Kleid passt zu mir ?

 

Die richtige Wahl ist gar nicht so einfach. Das Kleid sollte zu einem Selbst und natürlich auch zum Stil der Feier passen, ob nun ländlich, romantisch, historisch oder sachlich schlicht. Der Körperbau ist natürlich auch ein entscheidender Aspekt. Der richtige Schnitt ist maßgebend, um auch die ein oder andere Problemzone zu kaschieren.

  • Ein gerader Schnitt ist für einen geradlinigen Körper ideal. Die Tailie darf dabei ruhig betont werden.

  • Fließende Stoffe sollten eher für eine rundliche Figur gewählt werden ohne Betonung der Tailie.

  • Bei einer schmalen Tailie kommen besonders A- und X- förmige Schnitte zur Geltung. Für schlanke Bräute eignen sich Rüschen und Stoffblüten als Kleiderelemente.

  • Mit einem langen Rock können kräftige Waden bedeckt werden.

  • Durch ein Bolerojäckchen oder einen Push Up BH, kann man eine zu kleine Oberweite ausgleichen.

Man sollte sich in erster Linie in seinem Kleid wohlfühlen, der eigene Stil sollte hervorgehoben werden.

Neue Trends

Den besten Eindruck über die neuesten Trends der Brautausstatter bieten Hochzeitsmessen oder auch Hochzeitsmagazine. Brautkleider sind im Laufe der Zeit immer vielseitiger geworden. Nicht jedes Brautkleid ist weiß, auch Farben wie rot, blau oder sogar grün haben ihren Platz in der Brautmode gefunden. Edel sind auch Kleider in ivory/champagner. Romatisch dagegen wirken Pastelltöne in rose, eisblau, flieder oder apricot. Auch einzelne Farbtupfer, wie aufgestickte farbige Stoffblüten können zum echten Hingucker werden. Ebenso hat man inzwischen eine reichliche und teilweise auch ausgefallene Wahl bei den Accessoires.

 

Das Brautkleid kaufen

Einen Brautkleidkauf erledigt man nicht einfach so, sondern er will gut geplant sein. Versuchen sie sich eine Grundvorstellung von Ihrem Kleid zu machen, an dem sie sich orientieren können. Auch, wieviel das Kleid kosten darf, will überlegt sein.
Lassen sie sich in einem guten Fachgeschäft beraten. Sollten sie sich dort nicht wohlfühlen oder noch nicht das passende gefunden haben, versuchen sie es ruhig in einem zweiten oder dritten.
Haben sie das richtige Geschäft gefunden, vereinbaren sie einen Anprobetermin. Die Beraterin sollte sich genügend Zeit für sie nehmen, denn das anprobieren ist oft eine zeitaufwendige Angelegenheit und nicht jedes Kleid sieht getragen so aus, wie auf einem Bügel hängend.
Um nicht unter Termindruck zu geraten, empfiehlt es sich ca. 6 Monate vor der Hochzeit das Kleid aussuchen zu gehen.
Bevor sie sich die ersten Modelle zeigen lassen, teilen sie der Verkäuferin ihr Preislimit mit.
Vielleicht sollten sie zum Anprobetermin einen Tag Urlaub nehmen? Schliesslich sollte der Brautkleidkauf auch Spass machen.
Wenn sie mit der Fachverkäuferin einige Kleider ausgewählt haben, wird diese ihnen beim anprobieren helfen, da man viele Kleider nicht ohne Hilfe anziehen kann (auch beim Hochzeitstag beachten). Man sollte zwischen 5 bis maximal 10 Kleider probieren um eine ideale Übersicht zu erhalten, welches Kleid für sie geeignet ist.
Natürlich kann man, sollte ihr Wunschkleid nicht auf Anhieb perfekt sitzen, auch Änderungen vornehmen lassen.
Haben sie das richtige Kleid für sich gefunden, sollten sie auch gleich die passenden Accessoires (Brauttasche, Schleier, Diadem, evtl. Haarschmuck) mit auswählen, die zum Stil ihres Kleides passen. Vertrauen sie ihrer Intuition, und entscheiden Sie sich lieber für Dinge die ihnen auf Anhieb gefallen und lassen sie sich nicht zum Kauf hinreissen, wenn sie nicht hundertprozentig überzeugt sind.
Nehmen sie zur Unterstützung die Freundin, Mutter oder Schwiegermutter mit, die ihnen sicher ehrlich ihre Meinung sagen wird und sie zusätzlich beraten kann.
Tabu sollte es sein, den Bräutigam mitzunehmen, denn immerhin betreibt man ja für ihn den Aufwand und es würde viel vom Zauber verloren gehen, wenn er schon wüsste was sie tragen.

 

Das Kleid nähen lassen

Am Besten suchen Sie sich eine Werkstatt aus, deren Arbeit sie kennen oder die ihnen empfohlen wurde.
Zu den Kosten des Stoffes, abhängig von der Länge des Kleides (Schleppe), kommen ca. 300 € Nähkosten dazu. Die Vorteile das Kleid nähen zu lassen, liegen auf der Hand: es ist für sie ein Unikat, dass keine zweite Braut hat! Auch für Frauen mit Problemzonen, denen kein Kleid "von der Stange" passt, die ideale Lösung, denn so ist es ihnen auf den Leib zugeschnitten und betont ihre Vorzüge.

 

Das Kleid ausleihen

Da man  das Brautkleid nach der Hochzeit meistens nicht noch einmal verwendet, ist dies eine praktische und auch kostensparende Alternative. Die Leihgebühren (ab 130€) richten sich nach der Art des Kleides und dem Pflegeaufwand. Man sollte sich jedoch nicht daran stören, dass es nicht so individuell ist und sich schon andere Bräute darin trauen lassen haben.

 

Hochzeitskleider im Stil des Mittelalters

Eine besondere Art der Hochzeitsbekleidung sind Brautkleider des Mittelalters. Sie werden von Lieselotte Gartung auf den Seiten: www.mittelalterkostueme.de und www.brautkleider-nach-mass.de angeboten, und nach Mass und eigenen Wünschen angefertigt.
Hier einige Beispiele Ihrer Kleider :

   

Weitere Info`s zu erfragen unter:

Lieselotte Gartung
Tel./Fax: 0441-41697
info@brautkleider-nach-mass.de

Links:

www.abendmode-und-abendkleider.de


Grundregeln für die Brautkleid-Anprobe:

1. Gehen Sie ungeschminkt zur Anprobe!

Make up (zBsp. Foundation oder Lippenstift) können Spuren an den hellen Kleidern hinterlassen.  

2. Absatzschuhe mitnehmen!

Nehmen sie Absatzschuhe mit, die von der Höhe den gewünschten Brautschuhen entsprechen, nur so kann auch die passende Länge des Kleides ermittelt werden.  

3. Freundin, Schwester oder Mutter mitnehmen!

Die Entscheidung für das richtige Brautkleid ist nicht einfach. Eine zweite oder dritte Meinung ist hilfreich. Bitten sie um Ehrlichkeit.  

4. Machen sie sich Notizen (und Fotos)!

Bei der Anprobe mehrerer Kleider verliert man schnell den Überblick. Daher machen Sie sich Notizen über Einzelheiten, Unterschiede, Preis etc.. Wenn die Boutiquenbesitzer es gestatten, sind auch Fotos bei der späteren Entscheidung hilfreich.

5. Tanzprobe

Sie sollten sich in Ihrem Kleid frei bewegen können, deshalb gehen und tanzen sie ein Stück, schliesslich wird am Hochzeitsabend auch oft kräftig das Tanzbein geschwungen.  

6. Tageslicht

Unter der Neonbeleuchtung der Boutique erscheint Ihnen Ihr Brautkleid sicher strahlend weiß. Doch der Schein kann trügen! Zögern Sie daher nicht, mit dem Kleid ans Tageslicht zu treten um sicher zu gehen, dass die Farbe nicht ins Beige oder Gelb umschlägt. Denken Sie auch daran die eventuelle Transparenz des feinen Stoffes zu überprüfen um am großen Tag keine ungewollten Körperpartien zu enthüllen!  

7. Akzeptieren Sie Ihre Figur!

Kaufen Sie ein Brautkleid, das Ihnen hier und jetzt passt! Sollten Sie bis zur Hochzeit doch noch etwas abnehmen (z.B. aus Stress...) können Sie das Kleid immer noch anpassen lassen.


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