1. Paarsuche
Man braucht dafür pro Gast ein Namensschild, 2 Hüte,
Beutel, Körbe oder Schachteln.
Der Sinn des Spiels ist es, gemischte Paare zusammen zuführen, um das
Kennenlernen der Gäste untereinander zu fördern.
Auf die Namensschilder
werden Namen bekannter Paare (einzeln) geschrieben. Die Schilder mit
Frauennamen kommen in einen (z.Bsp.) Korb und die der Männernamen in den
anderen. Am Anfang der Feier müssen die Gäste die Namen aus dem jeweiligen
Korb ziehen. Die Paare die sich so gefunden haben, tanzen zusammen nach dem
Brautpaar den Eröffnungstanz.
Beispiele für Namenspaare:
Daisy & Donald,
Romeo & Julia,
Bonnie & Clyde,
Cäsar & Cleopatra,
Bill & Hilary Clinton,
Susi & Strolch,
Adam & Eva
zurück
zur Übersicht
2. Wer ist heute eigentlich
hier?
Man benötigt dafür eine Liste mit zusammengestellten
Kriterien.
Bei diesem Spiel erfahren die Gäste etwas übereinander und der Anfang des
Kennenlernens ist dabei schnell gemacht. Es werden nacheinander bestimmte
Kriterien aufgerufen, bei denen sich die Gäste erheben, die es betrifft.
Zum Beispiel erheben sich:
... alle die schon einmal die Braut
geküsst haben
... alle die schon mal mit dem Bräutigam einen über den Durst getrunken
haben
... alle Arbeitskollegen
... alle Unverheirateten usw.
zurück
zur Übersicht
3. Fesseln der Ehe
Für dieses Spiel braucht man Spielzeughandschellen
(zum Beispiel mit Plüsch), Propangaskocher, Öl, zwei Eier, eine Pfanne
und zwei Schürzen.
Das Brautpaar wird durch die Handschellen aneinander gekettet. Nun sollen
sie zusammen 2 Spiegeleier braten, was eine echte Herausforderung ist.
zurück zur
Übersicht
4. Reise nach Jerusalem mit
Hindernissen
Dafür werden Karten mit vorbereiteten
Aufgaben, Musik und Stühle, gebraucht.
Es werden jeweils ein Stuhl weniger als Spieler aufgestellt.
Wie beim klassischen "Reise nach Jerusalem" laufen nun die Spieler zur
Musik um die Stühle. Hört die Musik auf, nennt der Moderator einen Gegenstand
der von den Spielern besorgt werden muss (eigene Gegenstände zählen nicht).
Nur wer diesen Gegenstand hat, darf sich setzen, der letzte steigt aus.
Beispiele für Gegenstände:
Ausweis, Lippenstift, Socke, Ehering, Autoschlüssel ua.
zurück
zur Übersicht
5.
Gemeinsamkeiten
Das Paar wird mit dem Rücken zueinander
auf 2 Stühle gesetzt. Dann zieht jeder der Beiden einen Schuh aus und reicht
ihm den Anderen. Nun hat sowohl die Braut als auch der Bräutigam einen
Brautschuh und einen Schuh des Bräutigams. Jetzt werden Fragen gestellt
über das Paar. Trifft, nach der Meinung des Paares die Antwort auf die
Braut zu, wird der Brautschuh hochgehoben. Trifft die Antwort auf den Bräutigam
zu, wird der Schuh des Bräutigams nach oben gehalten. Nun können die Gäste
sehen, wie einig sich das Brautpaar ist - was zu einigen Lachern führen
kann.
Beispielfragen:
Probefrage:
Wer bügelt die Hemden?
Wer hat den Heiratsantrag gemacht?
Wer hat zu Hause die Hosen an?
Wer kocht besser?
Wer gibt das meiste Geld aus?
Wer ist eitler?
Wer spült öfter ab?
Wer ist schneller beleidigt?
Wer macht den 1. Schritt zur
Versöhnung?
Wer schläft vorm Fernseher als erstes ein?
Wer hat die
Macht über die Fernbedienung?
Wer braucht am längsten im
Bad?
Wer kann besser Auto fahren?
Wer ist der größere
Morgenmuffel?
Wer ist die größere Naschkatze?
Wer ist sportlicher?
Wer hat sich am besten gehalten?
Wer ist am geschicktesten?
zurück
zur Übersicht
6. Tombola
Mal eine Tombola der ganz anderen Art.
Es werden Lose verkauft und tolle Preise in Ausssicht gestellt (wie u.a.
Schlossbesichtigung, Fernseher usw.). Der Lospreis kann selbst festgelegt
werden. Die Einnahmen können dem Brautpaar zum Beispiel als Flittergeld
gespendet werden. Nun werden die Gewinner einzeln zur Gewinnübergabe nach
vorn gebeten, um im Beisein aller Gäste ihren Gewinn in Empfang zu nehmen.
Es wird wohl für einige Überraschungen sorgen, was sich tatsächlich hinter
den Gewinnen verbirgt.
1. Gewinn: Traumreise
für 2 Personen
( 2 Schlaftabletten)
2. Gewinn: Wochenend für 2 Personen
("Wochenend" Zeitung)
3. Gewinn: Fernseher (Fernglas)
4. Gewinn: eine bewegte Nacht (eine Flasche
Rizinusöl)
5. Gewinn: eine Schlossbesichtigung (Fahrradschloss)
6. Gewinn: ein Ökowäschetrockner (Wäscheklammern)
7. Gewinn: eine Gardarobe aus Holz (Kleiderbügel)
8. Gewinn: Reiseschreibmaschine (Block mit Kugelschreiber)
9. Gewinn: Stehlampe (Kerze)
10. Gewinn: Scheibenwischer (Brillenputztuch)
11. Gewinn: Weg zum Glück (leerer
Lottoschein)
12. Gewinn: Ökowaschmaschine (Kernseife)
13. Gewinn: Ökohaartrockner (Fön)
14. Gewinn: Sofortbildkamera (Spiegel)
15. Gewinn: Obstschale (Bananenschale)
16. Gewinn: Schlüssel zum neuen Wagen
(Einkaufswagenchip)
17. Gewinn: Weinabend (Zwiebel)
18. Gewinn: Akkupunkturgerät (Kaktus)
19. Gewinn: eine CD (CD Seife)
20. Gewinn: Besen für die Speisekammer (Zahnbürste)
21. Gewinn: Aufputschmittel (Instantkaffee)
22. Gewinn: Scharfmacher (Senf)
zurück
zur Übersicht
7.
Die Hochzeitskutsche
Man
braucht dafür 9 Stühle, die in Form einer Hochzeitskutsche angeordnet
werden. Nun werden
9 Personen ausgewählt, die sich auf die Stühle
setzen. Jeder Person wird jeweils eine Rolle zugeordnet.
Dann wird die Geschichte von dem König und der Königin
erzählt.
Wird in dieser Geschichte der Rollenname der
betreffenden Person genannt, muss diese Aufstehen, um den
eigenen Stuhl gehen und sich anschliessend wieder hinsetzen.
Wenn
ein Spieler seinen Einsatz überhört ,
muss er zur Strafe ein Gläschen
trinken.
Mögliche
Rollenbesetzung:
König -
Bräutigam
Königin -
Braut
Kutscher - Trauzeuge
Kutsche (alle
Räder) - Brauteltern
2
Vorderräder (aufgeteilt linkes und rechtes V.) - Eltern
der Braut
2 Hinterräder (aufgeteilt linkes und rechtes
H.) - Eltern des Bräutigams
2
Pferde (neben die Vorderräder angeordnet) - Freunde
tiefer, dunkler Wald - weibliches Publikum
Stock
und Stein - männliches Publikum
Das Brautpaar erhält als König und Königin eine Krone (aus Papier zum Beispiel).
Geschichte:
Es
war einmal vor langer Zeit, da fuhr ein König mit
seiner Königin in einer schönen Kutsche,
gelenkt von seinem treuen Kutscher, mit zwei stolzen Pferden über Stock
und Stein durch einen tiefen, dunklen Wald. Der König vertraute
seinem Kutscher, denn der Kutscher hatte
die beiden schon immer wieder gesund und munter nach Hause in ihr stolzes
Schloss gebracht. Deswegen hatte auch die Königin an
diesem Abend keine Angst, durch den tiefen, dunklen Wald zu
fahren und eventuell von irgendwelchen Dieben überfallen zu werden.
Ganz plötzlich rumpelte die ganze Kutsche. Die Pferde scheuten
und drohten über Stock und Stein durch den tiefen, dunklen
Wald zu flüchten. Der König fragte besorgt: "Kutscher, Kutscher,
mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher was
ist mit den Pferden los. Ist etwa das linke Hinterrad gebrochen,
als du über Stock und Stein gefahren bist?".
Darauf sagte der Kutscher zum König: " Nein
mein König, ich glaube eher es war das rechte Hinterrad.
Ist mit der Königin alles in Ordnung?" Daraufhin sagt die Königin zum Kutscher: "Kutscher, Kutscher,
mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher,
für mich klang es eher so, als ob das linke und das rechte
Vorderrad gebrochen sind.
Ist denn mit den Pferden alles in Ordnung? Es wäre schade,
wenn sie über Stock und Stein durch den tiefen, dunklen
Wald fliehen würden." Der Kutscher sagte zur Königin: " Nein,
die Pferde sind nur beunruhigt. Ich werde einmal von der Kutsche absteigen
und die Pferde beruhigen." Der König sagte zu
seinem Kutscher: " Kutscher, Kutscher,
mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher,
pass auf, dass du dich nicht verletzt, indem du auf Stock und Stein nachsiehst."
Der Kutscher sagte zum König: "Nein, ich werde
mich schon nicht verletzten. Ich werde auch gleich nachdem ich die Pferde beruhigt
habe nach den Rädern sehen und nachsehen, ob die Kutsche noch
voll intakt ist." Der Kutscher stieg von seiner Kutsche und
ging über Stock und Stein zu den Pferden und
beruhigte die Pferde mit einigen ruhigen Worten. Danach ging er
um die Kutsche, kontrollierte das rechte Vorderrad,
dann das rechte Hinterrad, das linke Hinterrad und
das rechte Vorderrad und zum Schluss die Kutsche.
Danach stieg er wieder auf die Kutsche und nahm die Zügel
der Kutsche wieder in seine Hand.
Der König sah seine Königin an und fragte
dann den Kutscher: " Kutscher, Kutscher,
mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher,
welches von den Rädern war denn nun gebrochen?" Daraufhin
sagte der Kutscher zum König: " Es war weder
das rechte Vorderrad, noch das rechte Hinterrad,
das linke Hinterrad und auch nicht das linke Vorderrad.
Die Kutsche ist auch voll in Ordnung. Es war wahrscheinlich nur
ein großer Ast, der gegen die Kutsche geflogen ist und damit
die Pferde scheu gemacht hat" Die Königin sagte
zum Kutscher: " Kutscher, Kutscher,
mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher,
dann können wir jetzt unbesorgt aus diesem tiefen, dunklen Wald heraus
fahren und in unser Schloss zurückkehren?"
Der Kutscher sagte zur Königin: "Aber ja, meine Königin.
Wir sind bald sicher wieder zu Hause. Ich werde die Pferde jetzt über Stock
und Stein jagen, damit wir diesen tiefen, dunklen Wald so
bald wie möglich verlassen können." Der Kutscher trieb
die Pferde an, die Kutsche rollte über Stock
und Stein und fuhr bald aus dem tiefen, dunklen Wald auf
den Hof des Schlosses. Der Kutscher stieg von der Kutsche,
geleitete den König und die Königin aus
der Kutsche, spannte die Pferde ab, kontrollierte
noch einmal das rechte und linke Vorderrad und das rechte und linke
Hinterrad und
ging dann in den Stall, um die Pferde zu versorgen. Der König und
die Königin waren sehr zufrieden mit ihrem Kutscher.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben der König, die Königin,
der Kutscher, die Pferde und die Kutsche auch
heute noch in dem Schloss vor dem tiefen, dunklen Wald und fahren
mit der Kutsche über Stock und Stein.
zurück
zur Übersicht
8.
Erkennungsspiel
Es werden benötigt: Augenbinde, die Braut (oder der Bräutiam), mehrere
Frauen (oder mehrere Männer) und entsprechend viele Stühle
Der Braut (oder dem Bräutigam) werden die Augen verbunden, anschließend
setzen sich die Damen (oder Herren) in einer Reihe auf die Stühle.
Die Braut (oder der Bräutigam)
muss nun versuchen ihren Bräutigam (seine Braut) an seinen (ihren) Beinen
zu erkennen (dazu evtl. Hosenbeine hochkrempeln). Erlaubte Tastzone ist dabei
der Bereich vom Knöchel bis zum Knie!
(damit die Braut sich nicht bücken muss, können sich die Herren auf die Stühle
stellen)
Sondervariante:
Es
werden zunächst mehrere Herren ausgesucht. Nachdem man der Braut
die Augenbinde umgelegt hat, werden die Herren ganz leise von den Stühlen
gescheucht. Nur der Bräutigam bleibt auf dem ersten Stuhl stehen
und geht nach dem 'Abtasten' immer einen Stuhl weiter.
Die Variante kann natürlich auch mit dem Bräutigam durchgeführt
werden.
zurück
zur Übersicht
9. Das
Paket
Ein
Paket mit einem beliebigen Geschenkinhalt wird dem Brautpaar übergeben.
Nun wird der folgende Text vorgelesen und das Paket geht auf Wanderschaft
...
"Für
euch liebes Brautpaar ist gerade dieses Päckchen abgegeben
worden.
(
Das
Päckchen wird dem Bräutigam überreicht)
Halt
lieber *__________, überlege
und schau
*Name
des Bräutigams
und gebe es zum Öffnen deiner
lieben Frau!
Nun liebe *__________ ist das Päckchen in deinen Händen
*Name
der Braut
und du darfst
es einmal wenden.
Doch das Päckchen gehört nicht alleine dir, gib es dem Herren,
der am weitesten weg sitzt von dir!
Wenn du auch sehr weit vom Brautpaar
sitzt, nein deine Anwesenheit hat man nicht verschwitzt.
Sieh dich einmal
um und beweise deinen Schneid und bringe es der Frau mit dem schönsten
Kleid!
Dein Kleid ist zwar hübsch
und fein, doch gehört dir das Päckchen nicht allein.
Steck nicht in alles deine Nase, sondern gib es dem Herrn mit der größten
Nase!
Die größte
Nase hast du nicht, denn gemessen hat sie das schicke Frauchen nicht.
Aber in dem Päckchen ist was aus dem Laden, drum gib es der Frau mit
den schönsten Waden!
Du hast wirklich schöne
Waden und schöne Beine hast du auch, drum gib das Päckchen schnell
dem Mann mit dem dicksten Bauch!
Du meinst wohl man macht dir den Hof und alle möchten mit dir zum
Schwof, doch komm sei nicht so stur und bring es der Frau mit der schönsten
Frisur!
Dein Frisürchen
ist wirklich zu beneiden, doch sei ein bisschen bescheiden, denn das Päckchen
ist noch nicht am rechten Platze, gib es schnell dem Herrn mit der größten
Glatze!
Deine Glatze ist ja eine große Ehr', denn dass kommt vom vielen Studieren
her.
Doch heute lass' das Studieren sein und bring es der Frau mit den schönsten Äugelein!
Schöne
Augen sind ja immer ein Genuss, zum Dank dafür gib dem Herrn mit der
Glatze einen Kuss!
Doch das Päckchen
muss noch immer wandern, gib's dem größten Herrn von allen Anderen!
Du
bildest dir jetzt wohl ein, dass du der Größte seiest ganz allein,
doch gibt's noch Größere auf der Welt, denn für das Brautpaar
war das Päckchen ja schließlich bestellt!
Das
wäre auch wirklich allerhand, ihr Beiden seit bestimmt auf dessen
Inhalt gespannt.
(Wenn im Paket etwas zu Essen ist:)
Lasst euch den Inhalt langsam munden,
denn er soll euch bescheren frohe Stunden!"
zurück
zur Übersicht
10.
Tischtennisball
Es werden vorher beliebig viele Paare ausgesucht, die an diesem Spiel teilnehmen.
Die Männer
stellen sich in
einer Reihe auf, die Frauen erhalten nun jeweils
einen Tischtennisball in die Hand und müssen
diesen beim
Halsbereich des Hemdes einstecken und anschließend
durch die ganze Kleidung des Mannes (immer direkt an der Haut)
am Körper entlang nach unten "fädeln" (d.h.
Hemdkragen, Unterhemd, Unterhose und Hose).
Dies
ist besonders schwierig, da der Tischtennisball schwer zu fassen
und zu führen ist, das Gelächter ist vorprogrammiert!
Mit der Hand muss außerhalb der Kleidung geblieben
werden.
zurück
zur Übersicht
|