Der Polterabend "Scherben bringen Glück". Die Gäste bringen ihr eigenes Poltergut mit, was der Haushalt an alten Tassen und Tellern so hergibt. Früher war es üblich, am Tag vor der Hochzeit zu poltern. Aber damit das Brautpaar und seine Gäste die Chance haben, ausgeschlafen und unverkatert die Hochzeit zu geniessen, wird inzwischen oft einige Tage vorher gepoltert. Der Polterabend bietet so auch Gästen (wie ua. Arbeitskollegen und Bekannten), die nicht auf die Hochzeit eingeladen sind, die Chance ihre Glückwünsche auszusprechen. Möglich ist zum Beispiel auch eine "Polterhochzeit", bei der Polterabend und Hochzeit gleich zusammengelegt werden. Empfohlen wird legere Kleidung. In manchen Gegenden ist es Brauch, die Schuhe der Braut an ein Holzbrett zu nageln oder es wird die Hose des Bräutigams zusammen mit dem BH der Braut verbrannt. Die Asche wird dann zusammen mit einer Flasche Schnaps vergraben und nach einem Jahr wieder ausgegraben und geleert. Viel Spass beim Poltern! |
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