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Schon vor 5000 Jahren soll es die ersten Liebes- und Eheringe gegeben haben, die in Grabmälern gefunden wurden.
Ab 1200 hatte das Ringe anstecken eine ernste symbolische Bedeutung und es war verboten sie sich zum "Spass" anzustecken.
Im Mittelalter wurden Verlobungs- und Eheringe nur von der Frau getragen. Der Ehemann trug keinen Ring.
Seit dem 15./16. Jahrhundert ist es erst üblich, dass beide den Ehering tragen. Dies diente bis zum 20. Jahrhundert vorallem einen repräsentativen Zweck, um seine gesellschaftliche Stellung zu verdeutlichen. Je höher der Rang, desto prunkvoller fielen die Ringe aus.
In den 60igern des letzten Jahrhunderts waren Trisets in Mode. Diese bestanden aus 2 gleichen Eheringen für Frau und Mann, sowie zusätzlich einen Ring für die Ehefrau, der mit einem Diamantsolitaire besetzt war und über dem Ehering getragen wurde.
Inzwischen geht der Trend zum Individualismus. Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Sie können wählen zwischen schlicht einfarbig, bi- und tricolor, Streifen, Wellen, Mustern, verschiedene Steinfassungen, hochglänzend oder matt. Ausgefallener sind dann auch asymmetrische Formen, andersartige Oberflächenstrukturen und verschiedene Metallarten.
Die meisten Paare lassen sich den Vornamen des Partners und das Hochzeitsdatum in die Innenseite des Ringes gravieren.

In den nordeuropäischen Ländern ist es üblich den Ehering rechts zu tragen. In den südeuropäischen Ländern und in den USA trägt man den Ring lieber links, weil es näher am Herzen ist. Aber auch das Rechtstragen hat seinen Grund. Gilt doch die rechte Hand, als die Reinere.

Es heisst, zerbricht der Ring oder geht verloren, ist die Ehe gefährdet.
Wenn der Ring an der Hand der Braut beim Überstreifen stecken bleibt, soll sie das Sagen in der Ehe haben. Geht das Ring-Anstecken problemlos, ist der Bräutigam der Herr im Haus.

 

Tipps zum Trauringkauf

  1. Suchen sie wirklich in Ruhe mit viel Zeit aus und vergleichen sie bei bis zu 3 Juwelieren (es kann für die selben Ringe einen Preisunterschied bis zu 100€ geben), denn die Entscheidung "begleitet" sie ein Leben lang.

  2. Achten sie auf Tragekomfort. Die Ringe sollten zur Hand- und Fingergröße und zu ihrem Stil passen. Lassen sie von einem Profi (Juwelier) die richtige Ringgröße bestimmen. Auch der Lieblingsring eignet sich gut als Mass.

  3. Kaufen sie lieber Qualität, damit sie auch eine "Ewigkeit" Freude an ihren Ringen haben werden. Lieber 585 oder 750 Gold, statt nur 333 Gold (enthält nur 33% Goldanteil, der Rest sind andere Metalle). Auch Platin erfreut sich immer stärkerer Beliebtheit und hat meistens einen Reinheitsgrad von 95%.

  4. Falls sie bei den Trauringen sparen müssen, können sie zur Trauung Ringe ohne Steine kaufen und lassen diese, zum Beispiel am 1. Hochzeitstag, mit Steinen nachbestücken.

  5. Da Frauen Diamanten mögen, bietet sich der Kauf eines Twinsets an. Dabei sind beide Ringe gleich, nur der Ring der Frau ist mit einem Diamanten besetzt.


  6. Wer nicht gern viel Schmuck trägt oder auch auf den Geldbeutel achten muss, kann seine Verlobungsringe gleichzeitig als Eheringe tragen. In der Verlobungszeit werden die Ringe an der linken Hand getragen, nach der Trauung dann an der Rechten. Vor der Trauung sollten sie noch einmal aufpoliert werden.

 

Tipps für den Kauf des Verlobungsringes

 

  • für den Stil des Ringes, achten sie darauf welcher Schmuck ihr bei anderen Frauen gefällt

  • Welche Schmuckstücke besitzt sie schon? Sind diese eher schlicht oder extravagant?

  • Welches Metall mag sie am liebsten (Gold,Silber, Platin, ...) ?

  • Schauen sie sich bei einem Einkaufsbummel, Schaufenster von Juwelieren an und achten sie darauf welche Ringe sie begeistern.

  • Die richtige Ringgrösse: Sollte sie gelegentlich Ringe herumliegen lassen, machen sie einen Abdruck davon (Knete, Seife, etc.) oder zeichnen sie die Ringinnenseite auf einem Stück Papier nach

 

Trauringe selber schmieden

Sich seine Trauringe selbst zu schmieden ist sicherlich eine ungewöhnliche und romantische Aktion. Informationen finden sie unter:

http://www.trauringe-selber-schmieden.de/schmieden.phtml

http://www.mydays.de/besondere-geschenke/Trauringe-schmieden.html

 

zum SPECIAL: Diamanten alles Wissenswerte über die edlen Steine

zum SPECIAL: Platin

 

Goldlegierungen

Goldschmuck besteht oft nicht nur aus reinem Gold, sondern ist eine Legierung aus verschiedenen Metallen wie zum Beispiel: Silber, Kupfer, Nickel, Zinn und Zink.
Weißgold ist eine Legierung mit Silber oder Platin. Rotgold ist mit Kupfer legiert.
Der Goldgehalt ist in einer dreistelligen Ziffer angegeben und eingraviert.
Für Trauringe empfiehlt sich 585 oder 750 Gold zu nehmen.
999 Gold ist zu weich und deshalb nicht solange beständig. 333 Gold muss oft gereinigt werden, da es stumpf grünlich anlaufen kann.

Gold 333 - 33,3% Goldgehalt gleich 8 Karat

Gold 585 - 58,5% Goldgehalt gleich 14 Karat

Gold 750 - 75,0% Goldgehalt gleich 18 Karat

Gold 999 - 99,9% Goldgehalt gleich 24 Karat